Sensibel, wissenschaftlich fundiert und verantwortungsvoll mit der eigenen Geschichte umgehen.

Ein offener Umgang mit der NS-Vergangenheit ist für Unternehmen heute kein Lippenbekenntnis mehr, sondern essenzieller Bestandteil moderner Unternehmensführung, Glaubwürdigkeit und Risikominimierung. Die Zeiten, in denen Unternehmen in Ihren Chroniken die Jahre 1933 bis 1945 totschweigen konnten, sind vorbei. Heute schaut eine kritische Öffentlichkeit genauer hin, wie Unternehmen mit ihrer Geschichte – ob NS-Geschichte, Kolonialgeschichte oder Umweltverschmutzung – umgehen. Und einen Shitstorm riskiert heute nur noch, wer vertuscht, verschweigt und beschönigt. Wer offen, ehrlich und selbstkritisch mit den Fehlern, Versäumnisse, Schwächen und manchmal auch Verbrechen der NS-Zeit umgeht, verdient und erhält dafür Anerkennung. Zwangsarbeit und Kriegsproduktion waren vielfach für Unternehmen unvermeidbar, aber z.B. bei der Behandlung der Zwangsarbeiter gab es Spielräume. Die Aufarbeitung hilft, das Leid von Zwangsarbeitern und anderer Opfergruppen anzuerkennen. Selbst bei „Arisierungen“ gab es Licht und Schatten.

Wer gesellschaftliche Verantwortung übernehmen will, Vertrauen aufbauen, Glaubwürdigkeit gewinnen und Reputationsschäden vermeiden, der lässt seine Vergangenheit proaktiv von unabhängigen Fachhistoriker erforschen und darstellen. Zudem stärken Unternehmen so aktiv die Erinnerungskultur und beugen antidemokratischen Tendenzen vor. Moderne Stakeholder achten zunehmend auf ethische Kriterien (ESG-Richtlinien). Ein intransparentes Erbe kann den Markenwert beschädigen und Investoren abschrecken.





Vom Archiv zum Buch.




Ein Buch, das bleibt.

Aus dem Archiv in die
Gegenwart.


Häufige Fragen

Worauf müssen wir bei der Aufarbeitung unserer NS-Geschichte achten?
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